Nacht der Museen: MTU zeigt Bauhaus-Luftfahrtkonzept

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Ein besonderes Schmankerl kann die MTU Engines Luftfahrtbegeisterten während der Langen Nacht der Münchner Museen am Samstag, 15. Oktober, bieten: Erstmals präsentiert sich das Bauhaus im MTU-Werksmuseum an der Dachauer Straße. Die interdisziplinäre Luftfahrtforschungseinrichtung mit Sitz auf dem Ludwig Bölkow Campus in Taufkirchen bei stellt eines ihrer Exponate zur Themenwelt „Die Zukunft der “ vor – „CentAirStation“ und „CityBird“.

In Zusammenarbeit mit Studenten der Glasgow School of Art haben Wissenschaftler des Bauhaus Luftfahrt ein neues, umfassendes – und Flugzeugkonzept entwickelt. Ziel von „CentAirStation“ und „CityBird“ ist es, die Vorgabe der Europäischen Kommission für das Jahr 2050 zu erreichen, dass 90 Prozent aller Reisenden in Europa innerhalb von vier Stunden von Tür zu Tür kommen sollen.

Die Idee der Experten: Vierstöckige Flughafengebäude mit einer Länge von 640 Metern und einer Breite von 90 Metern kehren in die europäischen Innenstädte zurück – auf eine der zahlreichen vorhandenen Gleisflächen in der Stadt. Der Passagier reist mit Stadtschnellbahnen oder Hochgeschwindigkeitszügen an. Über Rolltreppen gelangt man ins erste Obergeschoss, wo sich neben umfangreichen Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten auch die Einrichtungen zur Sicherheitsüberprüfung der befinden.

Im zweiten Obergeschoss wartet an einer von insgesamt 15 Gate-Positionen der „CityBird“ – ein besonders kleines und leises, kurzstartfähiges . Vollelektrisch wird der „CityBird“ auf die darüber liegende Start- und Landebahn angehoben, wo die Flugreise in eine von 35 europäischen Innenstädten beginnt. Seit dem Betreten des Flughafengebäudes sind zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 15 Minuten vergangen.

Im MTU-Museum wird das – und Flugzeugkonzept des Bauhaus Luftfahrt in Form eines Modells im Maßstab 1:200 zu sehen sein. Zudem erwarten Luftfahrtbegeisterte dort mehr als 50 MTU-Exponate aus der Antriebswelt: komplette Triebwerke, darunter wertvolle historische Flugmotoren – auch weltweite Unikate – aktuelle zivile und militärische Antriebsmodelle, einzelne Triebwerkskomponenten sowie innovative Technologien für die Flugzeuge von morgen. Ein Star der Ausstellung flankiert unübersehbar den Museumseingang: das gigantische GP7000, das mit der A380 das größte der Welt in die bringt. Geöffnet ist das Museum am Samstag, 15. Oktober, von 19:00 bis 02:00 Uhr morgens. Es gibt Snacks und kleine Erfrischungen.